Riester oder Entgeltumwandlung – was ist besser

Der Arbeitgeber ist ab einer bestimmten Betriebsgröße in der Pflicht, dem Arbeitnehmer eine betriebliche Altersversorgung anzubieten. Dabei stehen insgesamt fünf verschiedene Durchführungswege zur freien Verfügung. Über welche Form es sich dabei handelt, kann im Einzelfall entschieden werden. Mit dem heutigen Artikel soll geklärt werden, ob Riester-Rente oder Entgeltumwandlung die bessere Altersvorsorge ist. Dabei zeigen auch die Analysen der Experten, dass die beste Variante die Kombination bei der Varianten darstellt.

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Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung laut § 1a BetrAVG

Mittlerweile ist der Regierung klar, dass der beste Weg gegen Altersarmut die betriebliche Altersversorgung (bAV) ist. Das „Freiwilligkeitsprinzip“ dient in erster Linie der steuerlichen Vorteile, die sich im Rahmen der Entgeltumwandlung ergeben. Mit Wirkung des § 1a BetrAVG eingeführten Entgeltumwandlungsanspruchs durch den Arbeitnehmer können vier Prozent der Rentenversicherung umgewandelt werden. Anspruch besteht nicht nur für Angestellte in Vollzeit, auch Teilzeitarbeit und geringfügige Beschäftigungen ermöglichen eine Entgeltumwandlung. Die einzige Voraussetzung ist lediglich, dass Sie über die gesetzliche Rentenversicherung pflichtversichert sind.

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Riester oder Entgeltumwandlung – Warum oder?

Um die Höchstförderung bei der Riester-Rente zu erhalten, gilt es 4 Prozent des Bruttoeinkommens als Beitrag zu zahlen. Eine Kombination mit einer Entgeltumwandlung ist eine hervorragende Option, um Vorsorge treffen zu können. Die fünf Durchführungswege in Deutschland sind:

  • Direktzusage
  • Pensionskasse (PK)
  • Pensionsfonds (PF)
  • Unterstützungskasse
  • Direktversicherung (DV)

Jeder einzelne Durchführungsweg ermöglicht individuelle Vorteile im Bereich der Zinsen und der Rendite.

Stiftung Warentest nimmt Pensionskassen unter die Lupe

Eine Pensionskasse bietet insbesondere steuerliche Vorteile für die Versicherten, in der Anwartschaftsphase handelt es sich um ein pauschaliertes Konzept, die in § 40b EStG definiert werden. Während der Rentenphase sind die Kassen der Ertragsanteilsbesteuerung unterworfen. Laut test.de lohnt sich der Vertrag, wenn der Arbeitgeber noch weitere Zuzahlungen bietet. Sofern der Kontrakt einen höheren garantierten Rechnungszins aufweisen sollte als eine private Rentenversicherung oder gar eine Lebensversicherung, dann lohnt sich dieser Durchführungsweg.

Empfehlenswerte Entgeltumwandlung Anbieter laut test.de

Im Test der Stiftung Warentest Analysten haben sich folgende Anbieter als empfehlenswert erwiesen:

  1. VBL
  2. Soka-Bau
  3. Dresdener PK,
  4. Hannoversche PK
  5. PK westdeutscher Genossenschaften,

Es handelt sich im Testbericht lediglich um den Durchführungsweg der Pensionskassen.

Die Entgeltumwandlungs-Durchführungswege im Blick

Bei der Direktzusage bildet der Arbeitgeber selbst Rückstellungen, es handelt sich um einen Pensionssicherungsverein, der beitragspflichtig verläuft und frei in der Art der Geldanlage ist. Die Unterstützungskasse ist „rückgedeckt“ oder „reservepolsterfinanziert“ und bietet rein formal keinen Rechtsanspruch. Bei der Pensionskasse (PK) handelt es sich um ein selbständiges Versicherungsunternehmen, die Beiträge sind steuerlich begrenzt. Anders die Direktversicherung (DV), die von Lebensversicherungsgesellschaften angeboten wird. Die Pensionsfonds (PF) werden überwiegend in Aktien angelegt, die hohe Aktienquote kann zu einer hohen Rendite führen. Welche Vorsorge für den Todesfall am besten ist, erfahren Sie hier.

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Weiterführende Informationen:

https://www.gesetze-im-internet.de/betravg/__1a.html

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