Riester Rente bei Tod

Kommt es zu einem Todesfall, steht immer die Frage im Raum, welcher Vertrag auch noch weiterhin Geltung besitzt und ein mögliches Kapital sogar auf Ehepartner oder Erben übertragen wird. War der Verstorbene ein Sparer der Riester-Rente, kann es unter bestimmten Voraussetzungen der Fall sein, dass das angesparte Kapital an den Ehepartner weiter gezahlt wird. Wie dieser Vorgang geregelt ist und womit Erben und Ehepartner rechnen müssen, haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst.

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Die Riester-Rente – Die Vorteile im Überblick

Für den Abschluss der Riester-Rente sprechen einige Vorteile. Darunter sind:

  • Steuerliche Vorteile
  • Garantie des Kapitals
  • Staatliche Zulagen
  • Hohe Förderung durch hohe Förderquote
  • Schutz bei Insolvenz und Pfändung
  • Einmalzahlungen sind möglich
  • Vertrag kann ruhiggestellt werden
  • Rente bleibt lebenslang stabil
  • Bonus für Berufseinsteiger
  • Sie bietet einen Hinterbliebenenschutz

Die Vorteile liegen dementsprechend auf der Hand und sind für viele Menschen nach wie vor attraktiv, auch wenn die Riester-Rente häufig in der Kritik steht. Wir möchten uns in diesem Bericht hauptsächlich mit dem zuletzt genannten Punkt beschäftigen: dem Hinterbliebenenschutz. Denn diese Informationen sind besonders wichtig, wenn es zum Todesfall des Versicherten kommt und er womöglich Ehepartner oder Kinder hat.

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So werden die staatlichen Zulagen bei Tod gehandelt

Altersvorsorge

Riester Rente bei Tod

Kommt es zum Tod des Sparers, kommt es darauf an, in welcher Phase er sich befindet. Wichtig ist vor allem die Ansparphase, denn sofern der Versicherte nicht bereits die Renditen aus der Riester-Rente bezieht, erhält er weiterhin staatliche Zulagen. Gesetzlich ist festgelegt, dass sämtliche Zulagen und Steuervorteile im Todesfall zurückzuzahlen sind. Für den Hinterbliebenen, vor allem wenn es sich um seine Kinder handelt, kann der Riester-Vertrag also eine relativ teure Angelegenheit werden. Der Ehepartner hingegen ist anders gestellt und hat wiederum Vorteile.

Tod des Ehepartners – Riester-Rente ist übertragbar

Besitzt der Ehepartner des Verstorbenen einen eigenen Riester-Vertrag, kann dieser die angesparte Summe auf seinen eigenen Vertrag überschreiben lassen. Wichtig hierbei ist jedoch, dass der Versicherte im Vertrag schriftlich festgehalten hat, dass eine Hinterbliebenen-Versicherung besteht. Diese wird nämlich nach wie vor von einigen Versicherungen nicht standardmäßig angeboten. Ist diese nicht integriert, erhält der Ehepartner keinen Cent. Daher ist es bereits bei der Wahl der entsprechenden Versicherung wichtig, ein Modell mit Hinterbliebenen-Schutz auszuwählen.

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Höhere Auszahlung im Todesfall mittels Risikolebensversicherung

Eine Alternative für die Riester-Rente ist die Risikolebensversicherung. Ist man auf der Suche nach einer guten Versicherung und möchte vor allem die Hinterbliebenen absichern, bietet sich dieses Modell, oder eine reguläre Kapitallebensversicherung an. Diese ist nämlich sowohl auf den Ehepartner als auch die Erben und Kinder übertragbar. Sie wird im Todesfall ausgezahlt und ist, rechnerisch gesehen, sogar eher profitabel als die Riester-Rente. Vor allem, wenn Steuervorteile und staatliche Zulagen zurückgezahlt werden müssen. Weitere Infos:

Die Riester-Rente im Vergleich

Der letzte Vergleich der Stiftung Warentest zur reinen Riester-Rente liegt schon etwas zurück. Trotzdem möchten wir den Test kurz aufführen und die damaligen Top-5 auflisten. Der Test stammt aus dem Jahr 2013 und vermittelt einen relativ guten Überblick zu den aktuellen Policen, bei denen sich grundlegend nicht viel verändert hat. Die Top-5 waren damals:

  • Platz 1: Huk24 (Riester Rente) – gut (2,1)
  • Platz 2: Alte Leipziger (Fiskal) – gut (2,3)
  • Platz 3: Hannoversche (Riester-Rente Plus) – gut (2,3)
  • Platz 4: Hannoversche (HL Garant) – gut (2,4)
  • Platz 5: HanseMerkur (Riester Care) – gut (2,4)

Insgesamt getestet wurden 41 Produkte von unterschiedlichen Versicherern. Allerdings gab es auch Anbieter, die vorsätzlich nicht am Test teilnahmen. Daher gilt es, den Test genauer zu prüfen und einen eigenen Vergleich anzustellen.

Riester-Rente beim Tod des Versicherten nicht unbedingt gesichert

Wer sich für die Riester-Rente entschieden hat, sollte in jedem Fall einen Hinterbliebenen-Schutz in den Vertrag integrieren. Auf diese Weise sind sowohl Ehepartner und Erben abgesichert. Auch kommt es im Todesfall darauf an, in welcher Phase der Sparer sich befunden hat. War es vor Rentenbeginn, müssen Zulagen und Steuern zurückgezahlt werden. Insgesamt ist es empfehlenswert, den ganzen Vertrag gewissenhaft zu prüfen, um im Ernstfall wenigstens einen Hinterbliebenenschutz zu erhalten. Ein Vergleich mittels Test ist ebenfalls empfehlenswert.

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